Identity Provider: Einmal registrieren, überall anmelden

Alle Leistungen, in einem Ticket – das gehört zu den attraktivsten Ticketing-Features von ADITUS. Diesen Vorteil haben wir jetzt ausgeweitet: über den ADITUS Identity Provider 4 (AIdP 4).

Besucher registrieren sich einmalig und verwenden dieses Login für alle zum Event gehörigen Plattformen – auch bekannt als Single Sign-on (SSO).

Dieser Ansatz spielt seine Vorteile insbesondere bei Veranstaltungen aus, zu deren Umsetzung mehrere Dienstleister zusammenkommen. Dazu gehören neben Live-Großveranstaltungen auch virtuelle Events sowie hybride Veranstaltungen mit digitalen und Live-Komponenten.

Vorteile des ADITUS Identity Provider

  • einheitliches Login für alle Plattformen/Systeme/Apps eines Events
  • keine erneute Anmeldung bei Wechseln der Plattform
  • Einloggen auf allen Plattformen möglich, immer mit den gleichen Zugangsdaten und gegen den zentralen Identity Provider
  • zeitgemäßes Login per Single Sign-On (SSO)
  • Nutzung bewährter, offener Standards (OAuth 2.0, OpenID Connect OIDC)
  • Verbesserung der Sicherheit: zentrale, abgesicherte Verwaltung der Zugangsdaten

Der ADITUS Identity Provider kommt etwa bei der DIGITAL X zum Einsatz, Europas führender Digitalisierungs-Initiative.

Besucherkomfort steigern per ADITUS Identity Provider (AIdP)

Durch Einsatz des Identity Providers können Teilnehmer die bei der Anmeldung festgelegten Zugangsdaten für alle Event-Bestandteile und darauf aufbauende Angebote verwenden – etwa ein Community-Portal oder eine Matchmaking-App.

Mit dem gemeinsamen Login greifen Teilnehmer z. B. auf folgende Bereiche zu:

  • digitale Plattformen für virtuelle Events
  • exklusive Webseiten für Event-Teilnehmer
  • Apps zur Veranstaltung (z. B. Matchmaking- oder Event-App)
  • zusätzliches Informationsmaterial
  • Ticket-Verwaltung (z. B. erneuter Download)

AIdP in der Praxis: So funktioniert’s

Zuerst registrieren sich Teilnehmer im Ticketshop zur Veranstaltung. Dabei geben sie ihre E-Mail-Adresse an, vergeben ein Passwort und hinterlegen zusätzliche persönliche Daten. Das Ergebnis ist ein zentrales Benutzerkonto, das der Identity Provider verwaltet.

Die so erzeugten Anmeldedaten gelten nicht nur für die Teilnehmerregistrierung und den Ticketkauf; sie sind auch für alle anderen Bestandteile der Veranstaltung nutzbar.

Meldet sich ein Teilnehmer mit demselben Login bei einem Drittanbieter an, etwa dem Provider der virtuellen Konferenzplattform, kontaktiert dessen Portal den ADITUS Identity Provider. Der AIdP übermittelt daraufhin automatisch alle relevanten Daten an den Drittanbieter.

Standardwerte sind Name, Firma und E-Mail. Zusätzlich lassen sich projektspezifische Felder übermitteln, etwa um die Rolle des Teilnehmers zu übermitteln und gebuchte Zusatzleistungen freizuschalten.

Single Sign-On (SSO): Vorteile für Veranstalter

Wenn Veranstaltungen derzeit Dienste von Drittanbietern einbinden, bedeutet dies meist, dass Teilnehmer umständlich mehrere Logins jonglieren müssen. Diese Ausgangslage erschwert Veranstaltern sowohl das Reporting als auch den Support.

Mit dem ADITUS Identity Provider entfällt dieses Problem: ein Teilnehmer, ein Datensatz – für alle Angebote. Dabei gelten einheitliche Sicherheits- und Datenschutzstandards – hierzu gleich mehr.

Ebenfalls von Vorteil sind verbindliche Reports, aus denen hervorgeht, wer sich registriert hat, welche Teilnehmer welche Dienste genutzt haben und wann.

Form und Funktion nach Maß

Veranstalter können den Registrierungsprozess und den Identity Provider an ihre Bedürfnisse anpassen. Das schließt nicht nur Fragenkataloge ein, sondern auch das Aussehen der Anmelde-Oberfläche.

Sowohl das Besucherportal als auch der Login-Bildschirm des AIdP lassen sich weitreichend an die Corporate Identity (CI) des Veranstalters anpassen. Zu den Einstellungsmöglichkeiten gehören Logo, Hintergrundgrafik, Farben und Einleitungstexte.

Auch Impressum, AGB und Datenschutzhinweise lassen sich vom Veranstalter vorgeben. Kurz: Der AIdP ist komplett White Label und spielt sich nie in den Vordergrund. Für Teilnehmer gehört der Anmeldeprozess optisch eindeutig zum Veranstalter.

Sicherheit und Datenschutz inklusive

Der ADITUS Identity Provider erfüllt alle Anforderungen der Spezifikation OpenID Connect (OIDC) und ist somit eine vollwertige Implementierung des Standards OAuth 2.0, auf den u. a. auch Facebook, Google, LinkedIn und Xing zurückgreifen.

Für Veranstalter bietet der Einsatz des AIdP den zusätzlichen Vorteil, dass sich das System über alle Sicherheitsaspekte des Login-Prozesses kümmert. So setzt der AIdP zentral verbindliche Passwortregeln um (u. a. Länge, Sonderzeichen, Verhinderung wiederholter Kennwörter), kümmert sich um die Einhaltung von Sicherheitsstandards (z. B. Anzahl der Login-Versuche vor Account-Sperrung) und protokolliert alle Logins.

Der AIdP deckt auch den Datenschutzaspekt ab: Teilnehmer bekommen bei der Anmeldung angezeigt, an welche Drittanbieter ihre Daten weitergeleitet werden und können der Weiterverarbeitung zustimmen.

AIdP 4 als Lösung zur einheitlichen Vollregistrierung

Die Integration des ADITUS Identity Provider (AIdP) in den Registrierungsprozess bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl Teilnehmern als auch Veranstaltern zugutekommen.

Veranstalter erhalten einen sicheren, datenschutzkonformen Anmeldeprozess, bei dem jeder Teilnehmer eindeutig einem Login korrespondiert. Dies erleichtert u. a. das Reporting enorm.

Für Anwender bleibt die Veranstaltung stets „aus einem Guss“, auch wenn zur Umsetzung mehrere Dienste ineinandergreifen. Dank AIdP entfällt das Hantieren mit unterschiedlichen Zugangsdaten für die zur Veranstaltung gehörenden Dienstleistungen.

Der ADITUS Identity Provider 4 bildet eine stabile Basis, um externe Anbieter reibungslos einzubinden und moderne Veranstaltungskonzepte nahtlos umzusetzen.

Moritz Wichmann betreut bei ADITUS die ersten Integrationen des ADITUS Identity Provider 4 in Kundenprojekte. Der studierte Wirtschaftsinformatiker arbeitet seit 2016 bei ADITUS im Projektmanagement.

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